Zucker – Schock?! 5 schnelle Wohlfühl-Tipps, wenn du deine Ernährung vernachlässigt hast

Jan 22, 2016
Zucker, Zucker, Zucker…Manchmal erwischen wir einfach zu viel und können dann auch nicht mehr aufhören. Zucker setzt Glückshormone frei und lässt uns immer wieder danach verlangen.

Was in unserer Macht liegt zu tun, liegt in unserer Macht nicht zu tun. (Aristoteles)

Wer kennt das nicht? Die cremige Schokoladentorte sah einfach viel zu gut aus, um sie stehen zu lassen. Fast Food war genau das richtige nach einer durchzechten Nacht und ich will mich gar nicht erst an die Liter Cola mit Rum erinnern, die wir Mädels gekippt haben.
Insbesondere die Lust auf Süßes lässt uns unsere guten Vorsätze vergessen. Im Nachhein jedoch fühlen wir uns schlecht, träge und müde. Da schlägt die Autoimmunerkrankung wieder richtig zu und die Entzündungen im Körper werden so richtig angeheizt. Die Symptome von Hashimoto kommen noch verstärkt zu unserem Kater und schlechten gewissen hinzu. Auch eine erhöhte Alkoholunverträglichkeit lässt die Nachwirkungen am nächsten Tag noch schlimmer werden.
Wir wissen natürlich, dass gesunde Ernährung insbesondere bei Hashimoto Betroffenen wichtig ist. Und trotzdem sind wir nicht perfekt und immer so willensstark, wie wir uns das wünschen.
Es gibt viele Fallen und Versuchungen, ungesund zu essen. Aber einmal oder sogar auch mehrere schwache Momente, an denen wir über die Stränge schlagen, machen noch keine Gewohnheit.
Hier sind meine Wohlfühl-Tipps, die den Schaden minimieren und dich wieder auf den Weg bringen:

1. STOP.

Lass es nicht zu, dass eine ungesunde Mahlzeit oder eine Zucker-Sünde dich an den Abgrund bringt. Hole dir die Kontrolle über dich wieder zurück, indem du akzeptiert, was du gegessen hast und dich erinnerst, das nächste Mal eine andere Wahl treffen zu können.

2. Trinke viel.

Gib deinem Körper die Munition, die er benötigt, um den ganzen Müll zu verarbeiten. Trinke sehr viel Wasser und gib dir selbst mindestens 3-4 Stunden Pause, bevor du wieder etwas isst. Dies gibt deinem Körper die nötige Zeit und den Fokus, alles zu verdauen und auszuscheiden.
 

3. Bewege dich.

Raus an die frische Luft. Mache einen schnellen Spaziergang oder lauf eine Runde. Du wirst dich besser fühlen und der Kreislauf sowie Stoffwechsel wird angeregt.
 

4. Sei ehrlich zu dir selbst.

Was war der Grund für was auch immer du gegessen hast? Gab es eine stressige Situation? War es dir langweilig? Hattest du ein Gefühl der Leere? Finde es heraus und schreibe deine Emotionen auf. Wichtig ist, zu verstehen, warum es passiert und wie du dich dabei fühlst.
 

5. Grüne Säfte und Smoothies

Es ist wirklich mein Allheilmittel. Trinke jedoch nicht direkt noch nachts nach der Sünde die grüne Detoxbombe. Da diese schnell verdauut wird und sonst zu Blähungen führen kann. Warte besser auf den nächsten Tag und starte direkt in der Früh. Trinke gegebenenfalls mehrere unterschiedliche Säfte und Smoothies bis zum späten Nachmittag und verzichte solange auf feste Nahrung. Dies gibt deinem Körper die Zeit sich wieder zu erneuern.
 

Zusammenfassung

Zum Schluss möchte ich sagen, dass es entscheidend ist zu verstehen, warum du die Entscheidung getroffen hast. Wenn deine schlechten Essgewohnheiten emotionale Ursachen haben, werden diese immer wieder auftreten. Sobald du dir über die Situation bewusst bist, kannst du diese auch kontrollieren und gegensteuern.
Wenn du zum  Beispiel weißt, dass eine Einladung zum Griechen meist in einem Ess-Desaster endet, gestehe dir ein: Okay, ich liebe das fettige griechische Essen und den Weißwein/Ouzo in diesem Restaurant. Ich werde es mir abends erlauben. Allerdings beginne ich diesen Tag bereits in der Früh mit meiner gesunden Detox Routine, esse mittags einen großen Salat mit vielen Nährstoffen und bestelle dann zum Abendessen einen kleinen Salat, die halbe Portion und trinke eine Flasche Wasser zum Wein. Genieße dann jeden einzelnen Bissen und fühle dich großartig, da du die Situation bewusst gesteuert hast.
Vergesse niemals, das Leben ist zu kurz, um unentwegt gestresst und unter Druck zu sein, sich zu kasteien oder gar das Essen ganz zu meiden. Übernehme die Kontrolle, verstehe dich und deine Bedürfnisse, und genieße dein Leben bewusst!
Carina Schnitzenbaumer

About the Author

Carina Schnitzenbaumer

Ich bin seit über 10 Jahren selbst von Hashimoto Thyreoiditis betroffen und habe viel erlebt: unwissende Ärzte, unzureichende Diagnosen, wenig verständnisvolle Bekannte und eine Verharmlosung meiner Symptome. In den letzten Jahren habe ich vor allem mich und meinen Körper sowie meine Bedürfnisse kennengelernt. So habe ich es geschafft in nur zwei Jahren meine Symptome in den Griff zu bekommen und wieder gesund zu werden. Durch eine Anpassung meiner Ernährung, meiner inneren Einstellung sowie die richtige Einstellung meiner Hormone, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente habe ich meine Lebensenergie wieder zurück gewonnen. Diese Erfahrung möchte ich gerne mit euch teilen. Ich freue mich über regen Austausch und euer Feedback.

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