Selbsttest zur Erkennung einer Hashimoto: Wie gesund ist meine Schilddrüse?

Aug 16, 2015

Mach jetzt den Selbsttest, ob du erste Anzeichen hast, die auf eine Schilddrüsenerkrankung hindeuten können.

Dieser Selbsttest hilft dir, herauszufinden, ob du an Hashimoto erkrankt sein könntest. Denn die Symptome sind zahlreich und sehr verschieden. Du fühlst dich müde, schlapp und hast in letzter Zeit aus unerklärlichen Gründen zugenommen? Dir ist ständig kalt, auch wenn der Raum beheizt ist und der Rest im T-Shirt da sitzt? Dies könnten alles Anzeichen für eine Hashimoto sein. 

Wo Informationen fehlen, wachsen Gerüchte. (Alberto Moravia)

Viele Hashimoto Betroffene werden zuerst mit einer Schilddrüsenunterfuntkion diagnostiziert. Die Autoimmunkomponente der Krankheit wird übersehen. Dabei ist die Autoimmunerkrankung Hashimoto die häufigste Ursache einer Schilddrüsenunterfunktion.

Nur durch eine ärztliche Untersuchung kann eine Schilddrüsenerkrankung sicher festgestellt werden. Die erfolgreiche Diagnose benötigt eine Anamnese, die richtigen Blutwerte und eine Ultraschall-Untersuchung. Hierfür ist der Besuch bei einem Endokrinologen empfehlenswert, da dieser ein Experte für die Schilddrüse ist und auch komplexere Symptome richtig einordnen kann. Leider ist es nicht immer einfach den richtigen Arzt zu finden. Am besten bereitest du dich mit diesen Tipps auf den Arztbesuch vor.

Dieser kleine Selbsttest kann dir jedoch erste Hinweise auf eine mögliche Störung der Schilddrüse geben und gibt dir auch eine Grundlage für notwendige Fragen zur Anamnese.

Eine unbehandelte und unentdeckte Hashimoto kann deinen Körper schwächen und langfristig sehr negative Folgen haben. Häufig entstehen auch noch weitere Begleiterkrankungen. Nimm die Erkrankung nicht auf die leichte Schulter. Je früher sie diagnostiziert wird, desto weniger die Schädigung der Schilddrüse und desto erfolgreicher kann die Behandlung sein. Hashimoto-Thyreoiditis verläuft schmerzlos. Auch sonst treten kaum Symptome auf, weshalb die Erkrankung oft erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird – dann, wenn sie zu einer Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) geführt hat.

Finde nun heraus, ob du auch von Hashimoto Thyreoiditis betroffen bist. Beantworte die folgenden Fragen und erhalte direkt kostenlos das Testergebnis.

Zusätzlich findest du hier noch einen guten Schlucktest zur Erkennung einer Schilddrüsenerkrankung.

1.Gab es bereits Schilddrüsen-Erkrankungen in der Familie?
2.Hast du ein Fremdkörpergefühl im Hals, das dir vor allem beim Schlucken auffällt?
3.Hast du manchmal Herzrasen oder einen schnellen Pulsschlag?
4.Hast du in letzter Zeit, ohne deine Essgewohnheiten zu ändern, zugenommen oder an Gewicht verloren?
5.Neigst du zu Verstopfung und Blähungen?
6.Fühlst du dich müde, antriebslos oder depressiv?
7.Bist du sehr kälte-empfindlich?
8.Hast du mit Hautproblemen zu kämpfen (Trockene Haut, Pickel, Ekzeme,..)?
9.Fallen dir vermehrt die Haare aus?
10.Hast du trockene Haut, brüchige Fingernägel und glanzloses, sprödes Haar?
11.Schmerzen öfter deine Muskeln oder fühlst du dich schwach?
12. Bist du nervös, leicht reizbar oder innerlich sehr unruhig?
13.Leidest du an Schlafproblemen?
14.Schwitzst oder frierst du im Vergleich zu deinen Mitmenschen leicht?
15.Hat dein sexuelles Interesse nachgelassen oder leidest du, wenn du eine Frau bist, unter Zyklusstörungen?
16.Klingt deine Stimme rau und heiser?
17.Zittern deine Hände verstärkt?

Carina Schnitzenbaumer

About the Author

Carina Schnitzenbaumer

Ich bin seit über 10 Jahren selbst von Hashimoto Thyreoiditis betroffen und habe viel erlebt: unwissende Ärzte, unzureichende Diagnosen, wenig verständnisvolle Bekannte und eine Verharmlosung meiner Symptome. In den letzten Jahren habe ich vor allem mich und meinen Körper sowie meine Bedürfnisse kennengelernt. So habe ich es geschafft in nur zwei Jahren meine Symptome in den Griff zu bekommen und wieder gesund zu werden. Durch eine Anpassung meiner Ernährung, meiner inneren Einstellung sowie die richtige Einstellung meiner Hormone, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente habe ich meine Lebensenergie wieder zurück gewonnen. Diese Erfahrung möchte ich gerne mit euch teilen. Ich freue mich über regen Austausch und euer Feedback.

Leave a Comment:

All fields with “*” are required

mike geissler

Echt cool das du das hier machst!!! Bei mir wurde vor 4 monaten hashimoto festgestellt, heute ist wieder einer von den tagen wo ich den ganzentag im bett liege und schmerzen und magenprobleme habe das nimmt einen ganz schön mit. Es wäre schön mit dir in kontakt zu bleiben zwecks austausch! Liebe grüsse Mike

    Carina Schnitzenbaumer

    Hallo Mike,

    dann wünsche ich dir zu aller erst gute Besserung. Ich hoffe, dass du bald etwas findest, was deine Symptome lindert und du dich wieder besser fühlst. Ich würde mich über einen Austausch freuen. Du kannst mir auch gerne eine Email schreiben: carina@hashimotohilfe.de

    Seitdem ich meine Ernährung umgestellt habe (Auto-immun Paleo und sehr basisch) geht es mir viel viel besser. Zusätzlich habe ich es noch mit Probiotika und Betain Kapseln geschafft, meinen Reflux in den Griff zu bekommen. Mehr dazu findest du auf: http://hashimotohilfe.de/nahrungserganzungsmittel/ unter Magensäure.

    Liebe Grüße,
    Carina

Erika

Hallo! Ich leide seit 3 Jahre unter hashimito. Letzte zeit geht es mir gar nicht gut,hab zugenommen ( 10 Kilo innerhalb von sechs Monaten) habe null Bock auf gar nichts,will nur da liegen und rumhäulen. Medikamente nehme ich seit zwei Monate nicht mehr da ich das Gefühl hatte es geht mir damit nur schlimmer. Heute habe ich meine blutwerte bekommen – Tsh grenzwertig hoch 2,87. Jetzt muss ich wieder die Hormone schlucken. Kann mir jemand helfen? Ich möchte wieder mal schlank werden und Lust aufs Leben haben…

Rolf Stappenbeck

Feedback, ich kann Hashi bestätigen, Dein Test ist ok, habe selbst seit 2011 diese Diagnose nach wohl 6 Jahren ohne Entdeckung trotz hausärztlicher Allgemeinmedizinerbehandlung. Hat wohl auch einen Totalmangel von D3 Hormon bei mir verursacht und evtl. noch mehr.

Pamina Glueck

schön, dass es so ein Forum gibt.
habt Ihr gute Ärzte als Empfehlung für mich im Bereich 79098 Freiburg im Breisgau?

War schon bei mehreren Schilddrüsenärzten. Meine Schilddrüsenwerte sind normal.
Aber trotzdem habe ich viele der hier aufgeführten Symptome.

Gruß pamina

    Sassy

    Es gibt eine Praxis in der Bertholdstraße beim Cinemaxx.
    Die sind recht gut. Versuche es doch da mal.
    Wenn du Kassenpatient bist, brauchst du eine Überweisung.

    Ob die sich mit Hashimoto im speziellen auskennen, kann ich dir aber nicht sagen.

Marie

Hey Carina!
Ich kann mich da meinen Vorgängern nur anschließen…-klasse, dass du das hier machst und damit dafür sorgst, dass ein wenig Licht in den „pathologischen Schilddrüsendschungel“ kommt!
Ich habe seit längerer Zeit diffuse Symptome und eine Arztodyssee hinter mir.
Man wird dann irgendwann mit diesem „Ich-glaub-sie-hat-ein-ganz-anderes-Problem“-Blick beäugt, wenn man wieder mit seinen Symptomen beim Arzt sitzt und es heißt: die Werte sind okay…nun ja, ihr TSH hüpft ein wenig, aber tendenziell ist alles okay.
Ich war dann bei einem Schilddrüsen-Ultraschall :
Da sieht alles unauffällig aus….-schönen Tag noch…!
Und immer wieder stoße ich auf „Hashimoto“, wenn ich nach einem Überbegriff für meine Beschwerden suche.
Gleichzeitig fühle ich mich langsam wie ein Hypochonder..
Und traue mich langsam gar nicht mehr, nach einem Arzt zu suchen. Gleichzeitig wird der Leidensdruck immer schlimmer und ich hab bald keine Idee mehr.
Hast du einen Tip, wie einen guten Endokrinologen finde?
Liebe Grüße
Marie

Nadine

Hey Pamina, komme 20 km von Freiburg City weg. Hab genau das gleiche Problem wie du? Lust dich mit mir auszutauschen? ? LG Nadine

Margaretha Palarczyk

Deine Seite ist echt super. Ich habe seit einer Weile eine ADHS Diagnose und Panikattacken. Das ich aber viele weitere Symptome habe, wird mir als Hypochondrie ausgelegt. Dabei tippe ich schon lange auf die Schilddrüse. Freitag habe ich ņun endlich einen Termin bei einem Spezialisten, der mich ernst zu nehmen scheint. Hashimoto ist an sich nicht wünschenswert, aber um ehrlich zu sein würde ich mir inzwischen die Diagnose wünschen, damit das große Mysterium endlich ein Ende hat.

ruth bürkli

Toll zu lesen
Bin seit Jahren Hasimoto typ und leider Heute noch auf der Suche der richtigen Einstellung. Laut Arzt immer alles perfekt! Nicht aber in meinem Körper …. Muskelschmerzen, zittern … Verdauungsprobleme nur ein kleiner Teil davon.
Niemand könnte mir auch zb gute Ernährungsprobleme ect geben . Nur einAbo für Sport den ich mit meiner Krankheit nicht mehr treiben kann……

Mimi

Hi,

hab meine Diagnose Hashimoto 2006 erhalten. Nach einer langen Odyssee bei Ärzten. Momentan merke ich wieder so eine Schub (Depressiv, gereizt, Aggressiv). da ich mittlerweile weiß das es von der Hashimoto kommt, ängstigt es mich dismal nicht mehr. Beim ersten Mal war ich eine zeitlang in psychatrischer Behandlung, leider.
Werde also wieder mal meine SD-Werte checken lassen und wahrscheinlich neu dosiert werden. Hab auch trotz Hashimoto in kürzester Zeit meine 3 Kinder bekommen, obwohl man ja eigentlich bei Hashi da länger für brauch.
Habe vor ein paar Tagen deine Seite gefunden und werde mich demnächst mal in Ruhe durchlesen. Seit kurzem zählt mein Mann ebenfalls zu den Hashimoto-Patienten, er meint ich habe in angesteckt ;-).
Hoffe deine Seite hat den einen oder anderen guten Tip für Mich 🙂

LG Mimi

Franzi

Endlich jemand der uns versteht ! Danke für deine Seite 🙂

Steffi21

Hallo 🙂
Ich bin schon in Behandlung wegen eines kalten Knotens, wobei aber ein Wert bei mir über 600 ist obwohl normal bis 70 ist gemessen wurde. Die Ärzte schrieben dass es ein Hinweis auf hashimoto sein könnte. Im ganzen Internet habe ich nicht ein mal gelesen dass davon magenprobleme auftauchen.
Ich habe seit meinem 4 Lebensjahr stets mit Bauchschmerzen zu kämpfen. Es wurde mal eine Laktose Allergie Diagnoszitiert welche aber falsch ist, dann soll es von der Psyche kommen. Bis heute hat sich nichts verändert außer dass sie schlimmer geworden sind. Dann habe ich dolle zugenommen von vor 2 Jahren 54 kg bis heute 66kg . Wenn ich das auf der Waage sehe könnte ich heulen. Damals habe ich täglich bei mc’s gegessen (hab da 1 Jahr gearbeitet) ohne zu zu nehmen und dann ging es vor 2 Jahren los mit der Zunahme.
Dann während meiner Ausbildung und jetzt ausgelernt war ich 6 Monate krank, davon 2 mal 2 Monate am Stück und das andere immer so mal da mal da. Immer war ich bei Ärzten, niemand wusste was los ist. Immer gesagt: ja haben sie wohl zu viel Luft im Bauch. Ich kann es nicht mehr hören.
Wenn ich dann noch sehe dass ich morgens gar nicht mehr aus dem Bett komme finde ich das nicht mehr gut, da ich Probleme habe zur arbeit zu kommen, ich kann von Glück reden dass ich Gleitzeit habe, aber wenn ich dann da bin, werde ich nach 2 Std wieder sooo extrem müde dass ich ne runde schlafen könnte. Früher war ich immer so zwischen 6 und 7 da, heute mittlerweile zwischen 9 und 10.
Bis vor 1,5 Wochen habe ich antidepressiva genommen, danach hatte ich bisschen das Gefühl dass die Müdigkeit weniger geworden ist, Tja das war 3 tage so, dann wieder so dolle.

Ich will doch einfach nur leben wie alle anderen auch.

LG
Stephanie

Nina schnitzler

Ich finds super Menschen kennen zu lernen und auszutauschen die vonhashimoto selbst betroffen sind .
In meinem Umfeld wird man nicht ernst genommen von Ärzten hört man nichts anderes außer „sie müssen abnehmen . Eine magenband Verkleinerung schlage ich vor“ nein das alles will ich nicht . Sondern Verständnis und Hinterhalt. Aber sowas findet man hier überhaupt nicht .

Einen tollen Arzt in meiner Umgebung der auf dieser spezialisiert ist findet man auch nicht wirklich und wenn helfen sie keinem uns sagen kommen sie wieder wenn sie abgenommen haben .
Ich geh mittlerweile zu überhaupt keinem Arzt mehr weil ich es nicht mehr hören kann dabei habe ich auf slowcarb umgestellt und schon einiges abgenommen.

Momentan bin ich in einem richtig en tief und komm nicht mehr raus .

Andrea Winet-Stenzel

Hallo Carina, leider nimmt kein Arzt meine Probleme für voll, immer nur „Referenzwerte“ sind in Ordnung. habe erniedrigtes ft3, ( Ft3 und Ft4 liegen bei 24% ) Frieren mit Untertemperatur, zugeschwollene Augen( Oberlider) am morgen, total niederen Blutdruck, Pigmentstörungen mit weissen Flecken auf den Unterarmen etc., Vor 2 Jahren wurde plötzlich eine „Dyast. Herzschwäche“ diagnostiziert, vorher war alles o.k. Habe TPO- Antikörper von 300 ( wäre ok), mein Vater hat Hashimoto.Kennst Du einen wirklich guten Schilddrüsenarzt in Deutschland ,der auch die Sympthome beachtet , Nähe schweizer Grenze? Weiss langsam nicht mehr weiter, wird alles auf die Psyche geschoben. Nebennieren sind o.k., habe Speicheltest im Labor machen lassen. Danke für Deine Hilfe.

Leon

Danke

Desmarets

Internetseite ist super

Andrea Rische

Ich komme immer wieder gern auf diese Seite und lese die informativen Beiträge! Vielen lieben Dank! 🙂

Sirvart

Hallo Ihr lieben Mitleidenden,

ich habe Hashimoto nun seit ca. 7 Jahren und muss sagen, dass ich das doofe Gefühl nicht los werde, dass Allgemeinmediziner 0, nada, absolut keine Ahnung haben von dieser Krankheit. Ich kämpfe seit Jahren mit meinem
Arzt, darum dass ich immer etwas in die Überfunktion muss, damit ich mich wohl fühle. Aber der versteht das nicht. Der sieht die Werte und meint mich mit der Dosierung runter setzten zu müssen. Der macht mich wahnsinnig. Ich habe nun ungelogen 6 Wochen lang jeden Tag 1 Stunde Sport gemacht und Kalorienarm gegessen. Mit dem Resultat: Gute Muskel aber nicht ein Gramm abgenommen. Wenn ich das früher 2x/ Woche gemacht hätte, wäre ich pro Woche 0,5 kg los gewesen. Ich kann wegen dieses Konzentrationsmangels nicht arbeiten, weil ich Sachen übersehe oder nicht mehr bedenke, die sonst selbstverständlich waren. Es ist zum verzweifeln.

Tobias

Hallo Carina,

gratuliere Ihnen zu Ihrer tollen Seite über Hashimoto.

Ich bin 57 Jahre alt und seit etwa 10 Jahren betroffen. Das Erstaunliche ist, dass ich kaum unter Symptomen leide, obwohl ich einige aufweise:

– Schlupflider
– Neigung zu Sehnenscheidenentzündungen und KT-Syndrom
– Fettstoffwechselstörung
– unklare Sicht (selten)
– zähe Fettansammlung Bauch
– Bildung v. visziralem Fett
– Reflux

Ich treibe seit fast 40 Jahren sehr regelmäßig Sport (Radsport, Kraftsport, Kampfsport) bei mindestens 4 Trainingseinheiten pro Woche. Laut Arzt bin ich ausgesprochen fit und leistungsfähig (entsprechende Belastungstests), bin 1,89 m groß und wiege trotz aller sportlicher Disziplin 115 kg, wobei ich allerdings über einen sehr erheblichen Muskulaturanteil verfüge aber auch etwa 25 % KF-Anteil, den ich nur durch strenge, eiweißreiche und KH-arme Diät deutlich zu verringern vermag. Nicht einmal durch 50 km Indoor-cycling an 5 Tagen wchtl. an frischer Luft, über mehrere Monate (Selbsttest) bringen bei mir mehr als 4 kg Gewichtsverlust, bei allerdings reichlicher Ernährung , obwohl ich mich hierdurch phantastisch fit und gesund fühlte.

Ich leide unter einer ererbten Stoffwechselerkrankung, der Gicht, deren Auswirkung/Symptome ich durch die Gabe von 50 mg ADENURIC tgl. sehr gut kontrollieren kann (eigentlich „leide“ ich also keineswegs). Ich nehme 75 mkg Euthyrox tgl., bei Bedarf einen Magensäurehemmer und seit kurzem täglich 1 EL LaVita.

Fragen:

Kommt die Gicht durch die Hashimoto oder umgekehrt?

Worauf ist meine erfreuliche aber auch erstaunliche Abwesenheit von Leidensdruck zurückzuführen? Ich bin erschrocken wenn ich lese, wie sehr die allermeisten anderen Betroffenen leiden und sorge mich, dass es mich auch irgendwann trifft wenn meine Stärke und Fitness mal altersbedingt nachlassen.

Ich würde mich über ein Statement und einige Tipps von Ihnen sehr freuen, liebe Carina und verbleibe…

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Teufel

Ciri

Hallo ich bin heute auf die Seite gestoßen, weil ich fast alle Symptome habe, aber die Blutwerte „völlig in der Norm“ sind. Und jetzt bin ich sehr verwirrt und weiß nicht weiter.

Sabine Parchent

Hallo Carina.
Hsbe eben deine Seite entdeckt.
Würde mich gerne mal austauschen mit dir.
Habe seit 1999 Hashimoto.
Das habe ich vor kurzem erfahren.
Bin vor kurzem an MS erkrankt.
Und bei der Blutentname waren die Schilddrüsenwerte nicht so gut.
Es hieß immer ich bin Total fit trotz meines Jahre langen Fragen bei Ärtzten ich habe etwas die meinten nur das ist manchmal so. Das geht auch wieder. Bräucht einen Rat von dir. Wäre schön wenn wir uns kontaktieren können.
LG Sabine

Ninni

Hallo, ich habe die Vermutung auch von Hashimoto betroffen zu sein. Zumindest treffen einige Symptome auch auf mich zu. Zu welchem Arzt geht man denn da am Besten?

Viele Grüße, Ninni

Toni

Hallo Carina, ich habe seit der Pubertät Schilddrüsenprobleme. Es hat damals bis zu einem Jahr gedauert bis ich die Diagnose Schildrüsenunterfunktion bekommen habe. Danach habe ich mit der Tablettentherapie begonnen, am Anfang mit der niedriegsten Dosis aber dies hat leider nicht angschlagen. Es hielt sich zu Angang die ersten 3-Jahre noch in Grenzen doch dann hab ich ganz plötzlich stark zugenommen, verschiedene Symptome wie Motivationslosigkeit, (war sehr sportlich und fit) bis hin das ich nicht mehr gewachsen bin. (1.60)Mittlerweile kann ich damit leben aber in den ersten Jahren war dies für mich und vorallem mein Umfeld Familie und Freunde ein Problem das ich aufeinmal; zuerst schlank und sportlich, und dann dick und klein werde. Was natürlich vorallem damals in dem Alter(16) nicht wirklich leicht ist. ZUdem wurde die Dosis immer mehr erhöht, bis hin zu 150. Was natürlich eine psychische und körperliche Belastung ist. Aber es wurde nicht besser, es ging mir immer schlechter, da dann auch alles mit privatem umfeld und anderem zuviel wurde begann ich mich zu ritzen. Was natürlich auch falsch war und ich es mittlerweile zum Teil in Griff bekommen habe. Aber das schlimmste war das ich weder von meiner Familie oder Familie nicht einmal von meinem Arzt hilfe bekommen habe. Im Gegenteil, Aussage meiner damaligen Ärztin in Bezug auf die Schildrüse und das Psychische/Ritzen: „Wir erhöhen die Dosis und sie müssen die Tabletten nehmen, ach und Ihr Hals wieder. Ach die Arme heilen wieder hier haben sie Flyer bitte wieder bringen.“ Traurig aber so passiert. Es kam dann noch dazu das weiterhin meine Werte immer shlechter wurden, gleichzeitig im Job großen Druck ausgesetzt war. Und aufeinmal kam egal was ich tat, das meine Füße, Beine und Oberschenkel stark anschwollen und einen starken Ausschlag mit sich brachten. Und dies hab ich mittlerweile seit fünf Jahren und bin einmal im Jahr sozusagen Stammgast in der Notaufnahme werde nur mit Cortison behandelt (zwischen 2-3 Flaschen) in einem Zimmer abgestellt und dann wieder nach 1-3 Tagen ohne Diagnose entlassen. Man könnte meinen wenn man dies liest ich hätte nicht alles probiert aber ich habe mehr als das getan. Ich war bei meinem Hausarzt, dann bei Hautarzt: „Sie sind einfach zu dick.“(damals 50kg)Uniklinik:“rasieren sie sich nicht mehr“ Hautklinik:“Wir können ihnen nicht helfen, benutzen sie Salben.“ Habe dann von mir aus genau darauf geachtet welche Hygieneprodukte ich benutzen kann/vertrage und habe vor zwei Jahren meine Ernährnung umgestellt/(verzicht), weniger Zucker, viel Wasser weniger Weißmehlprodukte, weniger Kohlenhydrate, 1-2 in der Woche Fleisch, viel Tee und mehr Gemüse. Aber selbst das hat außer das ich nicht mehr so schnell zunehme oder dann mal auch 2 Kilo verliere auch nicht wirklich geholfen. Es ist ein stänidges auf und nieder. Was vorallem meine Psyche angreift. Wobei am schlimmsten ist das wie ich leider erst im nachhinein erfahren mir vllt. hätte noch geholfen werden können.(verstehe natürlich auch Ärzte sind im Stress und unter Druck…) Vor 3 Jahren hatte ich eine Schilddrüsenentzündung bei der ich leider einen Teil meines Organes verloren habe. (Schildrüsengewebe abgestorben) Das äußert sich so indem ich aufeinmal starke Halsschmerzen bekam und mein Hals leicht anschwoll. Es wurde dann ein Ultraschall und ein großes Blutbild gemacht. (verdacht zu Anfang auf Krebs) Leider war man nicht gleich ehrlich zu mir sondern erst mal wurde ich im Regen stehen gelassen, bin zu einem Schildrüsenarzt/Facharzt geschickt worden. Aussage: „Ja sie hatten eine Schildrüsenentzündung, nehmen sie die Tabletten.“ Dann wieder zu meinem Hausarzt ja das wüsste sie schon…sie habe das gleiche festgestellt, also noch stärke Tabletten und auch dann musste zu anderen günstigeren Tabletten übergehen, da die anderen von der Krankenkasse nicht mehr finanziert worden sind. Die neuen haben auch nicht besser angeschlagen im Gegenteil die Symptome wie Halsschmerzen, Müdigkeit, Motivationslosigkeit, Erdrosselungsgefühl und Ausschlag wurden mit der Zeit schlechter, sowie leichte Konzentrationsstörungen.Kurz nach der Schildrüsenentzündung war dann auch die Diagnose Hashimoto da. Nur hat mich bis jetzt noch keiner wirklich darüber informiert. (in Bezug auf Bedeutung oder Behandlung einfach nur Tabletten) Seit fast einem Jahr habe ich jetzt einen neuen Hausarzt der zugleich auch Internist ist (und der mich etwas mehr Zeit nimmt berät), mir auch neue Tabletten gegeben hat, weil mein Wert vor einem Jahr noch bei 150 war, mittlerweile seit 2 Monaten bin ich auf 9 herunten aber nur durch 250 starke Tabletten. (Dosis) Die ich auch weiterhin brauche aber ich bin trotzdem so müde. Also hast du da irgenwie Erfahrungen mit gemacht. Teilweise seit ca einem halben Jahr bin ich so müde das ich wirklich zwischen 10 bis 16 Stunden schlafe. (entweder durch oder immer wieder mal.) Es dann so ich schlafe überall ein im z.B. im Bett, Sofa, im Auto, am Steuer sogar während des telefonierens ich kann es an manchen Tagen einfach nicht kontrollieren. Genau wie mir regelmäßig die Hände und Füße einschlafen egal ob im Bett im sitzen oder beim schreiben. Seit dieser Woche hab ich auch endlich nach 5 Jahren die Diagnose Autoimmunerkrankung bekommen. Was vorallem psychisch für mich erst mal schwer war, weil es ja nicht heilbar ist und mir erklärt wurde das die Ärzte nicht behandeln, weil die Kranenkassen es nicht finanzieren und es alles selbst bezahlt werden müsste wobei die Schildrüsentabletten schon mehr als Geld kosten…auch bin ich noch/wieder Schülerin und komme aus Bayern. Also anders ausgedrückt ich will Leben aber habe nur wenig Geld, kann mir also diese Therapien nicht leisten wobei das Cortison das ich aktuell seit ein paar Tagen nehme, eh sehr stark ist. (bis zu 2 Tabletten am Tag) Durch eine weitere Entzündung in der Schulter musste ich meinen Job aufgeben. (Familie kann/will mich nicht unterstützen) Habe mich im Internet etwas erkundigt leider nicht viel gefunden. Ich will wie die meisten einfach nur leben. Ich weis das es nicht mehr so wird wie früher aber eine leichte Besserung der Schmerzen oder wenn ich wieder neunen Mut fassen könnte wäre das toll. Ich bin einfach nur noch verzweifelt, ich fühle mich wie jemand der am Abgrund steht und viele Leute stehen zwar hinter mir und sehen mich aber keiner kommt um mir zu helfen. (habe schon eine Therapie bei einem Psychologen versucht war aber keine gute Idee)

Erstmal sorry für meinen langen Text. (schlechte Angewohnheit)
Hast du ähnliche Erfahungen oder kannst du was dazu sagen in bezug auf hilfe. (Symptome lindern, Krankenkasse, Behandlung, Ärzte, Umgang mit dem altäglichen Leben und Freunden)
Psyhische Probleme (seit ein paar Monaten auch angstzustände, nach Todesfall)
Danke im voraus und sorry.
(Das ist meine Geschichte und sind meine bisherigen Erfahrungen, im Grunde einfach mehre Meinungen einholen und nachfragen.)

Mfg Toni

P.s. Danke. Wusste keinen Rat als einfach mal anzufangen und Menschen zu fragen die auch nur Leben wollen.

Silke Pollok

Ich war jetzt beim Arzt weil ich Schmerzen habe die vom Hals in den Kopf und über die Brust gehen. Zudem sind die Lymphknoten und die Schilddrüse geschwollen. Mein Arzt meinte, ich könnte eine Schilddrüsenentzündung haben. Er ließ das Blut untersuchen. Der TSH Wert ist bei 1,8. Er meint , da sei alles in Ordnung. Allerdings habe ich unter Herzprpblemen, Magen- Darm Problemen, Gewichtsabnahme und starkem Schwitzen zu leiden. Was soll ich nun am Besten tun ?
Liebe Grüße Silke

Petra

Hallo, bei mir würde Hashimoto festgestellt, da Antikörper in meinem Blut gefunden wurden . Die Ärzte sagen, mm an muss es nicht behandeln da die Schilddrüsewerte noch normal sind. Ich habe jedoch starke gesundheitliche Einschränkungen, Müdigkeit brüchige Nägel , Antriebslosigkeit und nehme zu, trotz diabetischer Massnahmen. Ich bin verzweifelt, was kann ich nur tun?

Sophie

Hallo Carina,

Ich bin 18 Jahre und leide seit 1 Jahr an Schilddrüsenunterfunktion.
Seit 3 Monaten habe ich das Gefühl als würde ich nicht leben oder wie soll ich es beschreiben, als würde ich zu gewissen Zeitpunkten einfach nicht wissen wo ich gerade bin (Wahrnehmungsstörungen) manchmal kann ich mich nur schwer erinnern was ich in den vergangen Tagen gemacht habe oder was ich gesagt habe. Echt komisch! Und ich fühle mich so schwach und könnte den ganzen Tag nur noch schlafen.
Kommt dir das bekannt vor ? Kann es sein, dass ich falsch eingestellt bin.
Habe so ein komisches Gefühl.

Ich danke für deine Antwort und das ist wirklich eine gute Seit !!!!

Leave a Comment:

All fields with “*” are required