Du hast eine oder mehrere Autoimmunerkrankungen? Hier erfährst du warum!!

Jan 31, 2016

Autoimmunerkrankungen haben epidemische Ausmaße angenommen und sind in den letzten Jahrzehnten explodiert. In Deutschland leiden beispielsweise rund 150 000 Menschen unter Multipler Sklerose, einer chronischen Entzündung des Nervensystems. 350 000 Menschen sind an Diabetes Typ 1 und etwa 400 000 an rheumatoider Arthritis erkrankt. Die häufigste Immunerkrankung ist jedoch die Hashimoto Thyreoiditis von der mehr als 10% der deutschen bevölkerung betroffen sind.

Was einst eine Seltenheit war, ist jetzt an der Tagesordnung. Autoimmunerkrankungen treten immer häufiger auf und es gibt keinen Hinweis, dass sich dies in naher Zukunft ändert. Ganz im Gegenteil. Menschen mit einer Autoimmunerkrankung haben auch ein höheres Risiko an einer weiteren zu erkranken.

Heute sind nahezu 100 erkannt Autoimmunerkrankungen sowie weitere 40 Krankheitsbilder, die eine Autoimmunkomponente aufweisen. Autoimmunerkrankungen können jedes Organ im Körper betreffen, aber die folgenden zwei sind besonders häufig zu beobachten

Zöliakie

Dieser Zustand ist sehr schwer zu diagnostizieren und viele Menschen wissen nicht, warum sie krank sind. Diese Krankheit ist für seine schwerwiegenden Magen-Darm Symptome bekannt, aber wussten Sie, dass rund 80% der Zöliakie-Patienten keine klassische gastrointestinale Symptome aufweisen? Viele Zöliakie-Patienten leiden an Depressionen, vor allem aufgrund einer Abstumpfung der Serotonin-Rezeptoren. Neunzig Prozent des Serotonins wird im Darm (auch das „vergessene Organ“ genannt) hergestellt und gespeichert.

Hashimoto Thyreoiditis

Die Forschung zeigt, dass etwa 90% der Fälle einer Schilddrüsenunterfunktion durch die Autoimmunerkrankung Hashimoto Thyreoiditis ausgelöst wird. Leider werden alle Patienten mit einer Schilddrüsenunterfunktion gleich behandelt, unabhängig der Ursache. So werden jedem Betroffenen die Schilddrüsenhormone L-Thyroxin verschrieben, bis sich die Blutwerte normalisiert haben. Dies ist allerdings oft nur ein kurzfristiger Erfolg. Da keine ganzheitliche Betrachtung der Situation vorgenommen word, zerstört die bestehende Autoimmunerkrankung weiter die Schilddrüse und löst eine Vielzahl an unterschiedlicher Symptome aus.  

Ursachen für Autoimmunerkrankungen

Die steigenden Zahlen lassen erkennen, dass die Antwort nicht einfach nur schlechte Gene sein kann. Warum sollten sonst in letzter Zeit die Häufigkeit für Autoimmunerkrankungen so stark angestiegen sein? Das Autoimmun-Puzzle mag vielleicht mit einer genetischen Schwäche beginnen, aber wir sollten auch in unserer Umwelt folgende Puzzleteile suchen: 

1. Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Unsere Nahrungsmittelversorgung hat sich in relativ kurzer Zeit stark geändert. Allerdings konnten sich unsere Gene nicht so schnell auf diesen Ansturm der Lebensmittelveränderungen angepassen. Unsere Körper funktionieren aufgrund einer einzigartigen und komplexen Biochemie.

Nun bestehen auch unsere Lebensmittel aus Biochemie. und tragen zu dem starken Anstieg an Autoimmunerkrankungen bei.

Wir essen viel zu viel Getreide, und es gibt nachweislich eine sehr starke Verbindung zwischen Getreide und Autoimmunerkrankungen. Mehr kannst du in diesem ausführlichen Artikel erfahren. Außerdem reagieren wir mit immer mehr Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Darunter fallen Nüsse, Samen, Laktose, Fruktose und Gluten. So ist es wichtig alle Nahrungsmittelunverträglichkeiten aufzudecken und einer weiteren Schädigung unseres Immunsystem vorzubeugen.

2. Giftstoffe

Die starke Zunahme von Umweltgiften, Impfungen, Fluoridierung, Lebensmittelzusätze, Schwermetallen, Kosmetika und andere giftige Chemikalien haben negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit und stehen vor allem im Zusammenhang Autoimmunerkrankungen zu verursachen. Eine umfassende Anamnese und Diagnostik von eine Heilpraktiker oder funktionellen Mediziner kann die oft nicht entdeckte Belastung im Körper aufzudecken.

3. Darm

Ihr Darm beherbergt rund 80% des Immunsystems. So ist es keine Überraschung , dass so ziemlich jede Autoimmunerkrankung mit Magen-Darmproblemen zusammenhängt. Wenn chronischer Stress oder bestehende Infektionen des Magen-Darm-Systems die Darmflora angreifen und die Darmschleimhaut schödogen, wird der Körper sehr anfällig für eine Autoimmunreaktion. Die erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut, was gemeinhin als Leaky Gut-Syndrom bezeichnet wird, verursacht, dass unverdaute Speisereste und Bakterien in den Organismus eindringen können. Dieser Verstoß gegen dein körpereigenen Schutzsystem bewirkt, dass dein Immunsystem auf Abwehr geht: eine Autoimmunreaktion passiert . Den Zustand deines Darms und der Darmflora zu kennen, ist eine wichtige Erkenntnis, um die Autoimmunerkrankung in den Griff zu bekommen.

Es hängt alles zusammen

So ist nun klar, dass die unterschiedlichen Faktoren alle zusammenhängen und es eine komplexe Kette an Ereignissen ist, die eine Autoimmunerkrankungen auslöst. Die gute Nachricht ist , dass wir immer mehr die Zusammenhänge verstehen und das gesamte Puzzlebild sehen. Dank des Bucherfolgs von Giulia Enders „Darm mit Charme“ sind wir uns der Bedeutung unseres Darms stärker bewusst geworden. Mit diesem neuen Bewusstsein können wir Autoimmunerkrankungen zukünftig viel besser behandeln und in den Griff bekommen. 

Also was kannst du tun, um dich endlich wieder wohlzufühlen? Alle Details erfährst du in meinem Soforthilfe-Programm. Allerdings werde ich in meinem nächsten Artikel einige der Möglichkeiten kurz vorstellen.

Carina Schnitzenbaumer

About the Author

Carina Schnitzenbaumer

Ich bin seit über 10 Jahren selbst von Hashimoto Thyreoiditis betroffen und habe viel erlebt: unwissende Ärzte, unzureichende Diagnosen, wenig verständnisvolle Bekannte und eine Verharmlosung meiner Symptome. In den letzten Jahren habe ich vor allem mich und meinen Körper sowie meine Bedürfnisse kennengelernt. So habe ich es geschafft in nur zwei Jahren meine Symptome in den Griff zu bekommen und wieder gesund zu werden. Durch eine Anpassung meiner Ernährung, meiner inneren Einstellung sowie die richtige Einstellung meiner Hormone, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente habe ich meine Lebensenergie wieder zurück gewonnen. Diese Erfahrung möchte ich gerne mit euch teilen. Ich freue mich über regen Austausch und euer Feedback.

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