Was ist ein Endokrinologe?

Aug 27, 2015

Ein Endokrinologe ist ein Arzt, der sich mit den verschiedenen Hormonsystemen im Körper beschäftigt. Ein Endokrinologe hat eine internistische Grundausbildung von sechs Jahren, darüber hinaus eine endokrinologische Zusatzausbildung von mehreren Jahren. Auch im Bereich der Frauenheilkunde gibt es die Zusatzbezeichung Endokrinologie.

Frauenärzte haben eine Grundausbildung von fünf Jahren. Die endokronologische Zusatzausbildung für Frauenärzte ist je Bundesland unterschiedlich geregelt.

Der Schwerpunkt der internistischen Endokronologie liegt bei der Stoffwechselerkrankung Diabetes und allgemeinen Störungen der Schilddrüse und anderer hormonbildender Organe. Der Schwerpunkt der gynäkologischen Endokronologie liegt in der Behandlung des unerfüllten Kinderwunschs.

Auflistung endokriner Organe im Körper

Organ
Wirkung
Hormon
Hypothalamus  
Wasserretentionen, Wehenförderung
ADH, Oxytocin, RH, IH  
Hypophyse   
Wachstum, Follikelreofung/Spermienproduktion, Geschlechtsdrüsen-, Schilddrüsenhormon-Aktivierung, Milchbildung
ACTH, FSH, LH, TSH, GH, Prolaktin  
Schilddrüse 
Wachstum, Entwicklung, Stoffwechselaktivierung, Wärmebildung, Sauerstoffverbrauch, Herzaktivierung,Calcitonin: Calciumstoffwechsel, Knochenaufbau  
T3 (Trijodthyronin), T4 (thyroxin/ Tetrajodthyronin), Calcitonin       
Nebenschilddrüse  
Calciumstoffwechsel, Knochenabbau
Parathormon    
Bauchspeicheldrüse 
Zuckerstoffwechsel, Somatostatin: Wachstumshemmung
Insulin, Glukagon, Somtostatin 
Nebennierenmark
Blut-/Kreislaufregulierung, Stresshormone, Eiweißauf-/abbau 
Adrenalin, Noradrenalin
Nieren
Blutbildung, Vitamin-D-Produktion
 Erythropoetin, Thromopoetin, D3-Hormon
Eierstöcke  
Weibliches/männliches Geschlechtshormon 
Östradiol, Progesteron, Testosteron
Hoden
Männliches Geschlechtshormon
Testosteron
Plazenta 
Schwangerschaftshormone 
HCG, Östrogene, Gestagene
Carina Schnitzenbaumer

About the Author

Carina Schnitzenbaumer

Ich bin seit über 10 Jahren selbst von Hashimoto Thyreoiditis betroffen und habe viel erlebt: unwissende Ärzte, unzureichende Diagnosen, wenig verständnisvolle Bekannte und eine Verharmlosung meiner Symptome. In den letzten Jahren habe ich vor allem mich und meinen Körper sowie meine Bedürfnisse kennengelernt. So habe ich es geschafft in nur zwei Jahren meine Symptome in den Griff zu bekommen und wieder gesund zu werden. Durch eine Anpassung meiner Ernährung, meiner inneren Einstellung sowie die richtige Einstellung meiner Hormone, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente habe ich meine Lebensenergie wieder zurück gewonnen. Diese Erfahrung möchte ich gerne mit euch teilen. Ich freue mich über regen Austausch und euer Feedback.

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Bei sonst gesunden Menschen lässt sich solchen Vorfällen meist mit wenig belastenden Übungen oder Bewegungen entgegenwirken – Medikamente sind dazu nur selten nötig. Lungenentzündung: Vorbeugen. Es gibt einige Maßnahmen, mit denen Sie einer Lungenentzündung (Pneumonie) vorbeugen können. So ist es beispielsweise ratsam, den Kontakt mit Menschen zu vermeiden , die akut von einer Lungenentzündung betroffen sind. Dadurch verhindern Sie, dass die Krankheitserreger über die Atemluft in Ihren Körper gelangen. Bei Rauchern lässt sich das Erkrankungsrisiko zudem mit einer Raucherentwöhnung positiv beeinflussen. Daneben kommt vorbeugend eine Impfung gegen Pneumokokken infrage, da diese häufig Ursache einer Lungenentzündung sind. https://demedbook.com/alles-ueber-lebensmittelvergiftung Warum? Nur so kann eine entsprechende Behandlung begonnen werden – und mit ihr der erholsame Schlaf zurückkehren. Schuppenflechte (Psoriasis) (PantherMedia / imagepointfr) Die Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine entzündliche, nicht ansteckende Erkrankung. Sie macht sich vor allem durch rötliche, schuppende Hautveränderungen bemerkbar, die jucken können. Die chronische Erkrankung verläuft typischerweise in Schüben mit mal stärkeren, mal nur leichten oder gar keinen Hautproblemen.

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